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Veränderungen der Ermüdungswiderstands-fähigkeit der Rumpfmuskulatur als Folge einer 10-wöchigen kraftausdauerorientierten Trainingsintervention bei Nachwuchsathleten

01/08/2014Gerald Mitterbauer / cc+

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Ein Team rund um Boris Ullrich (leitender Trainingswissenschafter am Olympiastützpunkt Bad Kreuznach) hat in der Zeitschrift „Leistungssport“ (Juni 2014) einen Beitrag zum Rumpfkraftausdauertraining publiziert, der sich vordergründig der neuromuskulären Ermüdungsresistenz widmet.

Die Autorenschaft zitiert eingangs wie folgt: „Eine optimierte Maximalkraft und gesteigerte Ermüdungsresistenz zeigte positive Effekte auf die sportliche Leistung (Evans et al., 2007; Tanaka et al., 20013) und Verletzungsprävention (Myer et al., 2008; Durall et al., 2009).

Untersucht wurde – vorerst in einer recht kleinen „Stichprobe“  (n=21) von jungen Leistungssportlern (11 Männer und 10 Frauen aus den Sportarten Kanu, Leichtathletik, Schwimmen, Feldhockey) ob sich die Gruppe Kraftausdauertrainigsintervention (n=11) von der Kontrollgruppe (n=10) in den Tests im Hinblick auf Maximalkraft und Ermüdung unterscheidet.

Die Tests (zwei Eingangstest im Verlauf der ersten zwei Wochen und eine Ausgangsmessung nach Intervention) waren wie folgt gestaltet:
Zuerst wurde das MVC (maximal voluntary contraction / isometrisch) an vier Rumpfkraftgeräten (auf denen dann auch trainiert wurde) getestet: Flexion, Extension, Lateralflexion und Rotation. Im Anschluss daran wurde mittels EMG die isometrische Ermüdungsresistenz der Rumpfextensoren bei 40% des MVC gemessen (Testabbruch wenn die Zielkraft um 2,5% über 3 Sekunden unterschritten wurde).

Das Training der Interventionsgruppe (zusätzlich zum normalen Training) war so angelegt, dass an den besagten vier Geräten alle Bewegungsrichtungen in vollem Bewegungsumfang bei 40-50% des Einer-Wiederholungsmaximums (das jede zweite Woche erhoben wurde) mit 20 Wiederholungen und 3-4 Belastungsserien an 3-4 Einheiten pro Woche trainiert wurden.

Zum Ergebnis: in der Kontrollgruppe gab es wie erwartet keine Veränderungen zu den drei Messzeitpunkten. Bei der Trainingsgruppe waren die MVC´s nicht signifikant erhöht aber sehr wohl die Verlaufswerte des 1-Wiederholungsmaximum – die waren zwischen 45% (Rumpfextension) -100% (Rumpflateralflexion) höher als zu Beginn (das Autorenteam weist darauf hin, dass es diese Anpassungen sehr wohl auch mit koordinativen Veränderungen zusammenhängen können) . Sowohl für die Rumpfextension als auch Flexion waren die MVC-Werte pre u post Ermüdung nach der Intervention signifikant erhöht – das heisst, es kam durch das Training zu einer deutlichen Verbesserung der neuromuskulären Ermüdungswiderstandsfähigkeit.

Abschließend weisen Ullrich et al. noch einmal darauf hin, dass derartige ergänzende Rumpfkräftigungsprogramme vor allem im Hinblick auf präventive Aspekte zu empfehlen seien – interessanterweise insbesondere in Sportarten mit explosiven Extensions-, Flexions- und Rotationsbewegungen aber gerade für den Nachwuschsleistungsport auch zur Belastungsvorbereitung für die Anschluss- und Hochleistungsphase.

Wer mehr wissen will – hier der Link zum „Abstract“: http://www.researchgate.net/profile/Boris_Ullrich/publications

In diesem Sinne – wie immer – „gewinnbringendes“ Lesevergnügen wünscht euch das Team ComplexCore

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